Scharf scharf… CHILIS


Heute reden wir über ein scharfes Thema, nämlich CHILIS

CHILIS IN DER DEUTSCHEN KULTUR


Die deutsche Gastronomie charakterisierte sich nicht gerade durch scharfe Würzmittel in der Küche. Am schärfsten finde ich den Meerrettich. Bis heute war ich nicht in der Lage, mich an das Jucken zu gewöhnen. Einmal geschluckt nimmt das zu und dann geht es noch in die Nase hoch.

Das deutsche Volk ist jedoch sehr offen, neue Kulturen zu entdecken und neue Geschmacksrichtungen auszuprobieren. Dies hat dazu geführt, dass viele Menschen hier Chili in ihren Gerichten verwenden. Es gibt auch viele, die Chilis zu Hause züchten.

In Deutschland denken viele Leute, dass in Spanien viel Chili gegessen wird. Die Wahrheit ist, dass das Heißeste, das wir in unserer Küche haben, Knoblauch und schwarzer Pfeffer ist. Na gut ... und die Padrón-Paprikas, zumindest einige - („Pimientos de Padrón, unos pican y otros no“ = Paprikas aus Padrón, einige sind scharf und andere nicht). Bestimmte Gerichte der spanischen Küche sind mit kleinen Cayenas gewürzt. Und selbst diese sind ganz gelassen, damit ihre Samen das Gericht nicht kontaminieren und es ungenießbar machen.


In einigen lateinamerikanischen Ländern wird mehr Chili in der Küche verwendet. Besonders in Mexiko und Peru. Kann es sein, dass die Chilis in Deutschland durch Ähnlichkeit in der Sprache der lateinamerikanischen Länder mit Spanien assoziiert sind? Was denken Sie?

CHILIS, EINE FRAGE DER GEWÖHNUNG


Ich lernte in Deutschland Chili zu essen. Mein damaliger deutscher Freund lud mich zum ersten Mal zu sich nach Hause ein. Er kochte Spaghetti mit Tomatensauce und… CHILI. Ich dachte, ich würde sterben!!!

Heute liebe ich das Gericht. Es ist leicht und köstlich. "Die beste Fastfood der Welt!"

CHILI essen können ist eine Frage der Gewöhnung. Der Gaumen muss nach und nach trainiert werden. Und Achtung… man wird süchtig davon!

CHILIS KONSERVIEREN

Mein damaliger Freund ist heute mein Ehemann. Er liebt Chilis. So sehr, dass er sie nicht nur isst, sondern auch züchtet. Er experimentiert gerne mit verschiedenen Sorten. Er kümmert sich um sie so sorgfältig, dass unsere Chilis wie Unkraut wachsen. Wir verschenken welche. Andere werden aufbewahrt. Wie?


1. Einige werden getrocknet. Um sie zu trocknen, legen Sie die Chilischoten einfach ein paar Tage auf eine offene Oberfläche und lassen Sie sie trocknen.

Einige, wie die Habaneros, muss man aber längst schneiden und öffnen. Sonst faulen sie innerlich.

Diese Art kam man schön mit einem guten Chili Mühle direkt am Tisch anwenden.

2. Andere werden in Essig eingelegt. Die Konservierungsmethode in Essig ist sehr einfach. Ich habe ein kurzes Video mit den Schritten vorbereitet.

HIER DAS REZEPT

ZUTATEN:

Wasser und Essig 1:1

Senf- und Korianderkörner

Nelken

Salz und Zucker

Karotte und Knoblauch

Ein paar saubere Gläser

SO WIRD ES GEMACHT…


1. Chilis waschen, das Innere entfernen und schneiden. 2. Rein in saubere Gläser. Handschuhe tragen! Die brennende Schärfe bleibt Stunden in die Haut und wird durch Kontakt übertragen.

3. Knoblauch, Karotte und Gewürze einfügen. Karotte macht die Mischung mild. Man kann auch Zwiebel und Saure Gurken dazu tun.

4. Wasser mit Essig mischen. 1:1 Das gleiche Verhältnis von einem und dem anderen. 5. Eine Handvoll Salz und Zucker einfügen. 6. Aufkochen. In die Gläser füllen. Vorsichtig verschließen, es ist heiß! 7. Umdrehen um die Deckel zu sterilisieren.

Die eingelegten Chilis esse ich sehr gerne zum Abendbrot. Besonderes geschmackhaft finde ich zu Landleberwurst. Aber auch zu anderen Wurstsorten sind diese Chilis gut geeignet.

Die sind auch schön als Gourmetgeschenk.

Nach dieser Methode werden die Gurken auch in Essig eingelegt.

ANBAU DER CHILIS

Die Form und die lebhaften Farben der Chilis sind wirklich attraktiv, so dass manche Menschen sich dafür entscheiden, als Ornament sie anzubauen.

Möchten Sie auch Chilis zückten?

Dann gebe ich Ihnen hier die Empfehlungen des Experten:

1. Aussaatzeit beginnt im Februar-März. Wir sähen in kleine Plastikbehälter. Sie können die Obst- und Gemüseschachteln aus dem Supermarkt benutzen. Werfen Sie nicht die Verpackung. Damit können Sie ein kleines Gewächshaus zusammenbasteln.


2. Die ausgesäten Behälter werden an einem warmen und beleuchteten Ort (ca. 22 ° C) hingestellt. Erde feucht halten.

3. Eine Woche bis 10 Tage kommen die erste Sprossen raus.

4. Wenn der Stiel länger wird, öffnen Sie die Plastikhülle.


5. Gegen Ende April - Mai haben die Pflanzen in der Regel die notwendige Größe erreicht, um in Töpfe umgepflanzt und nach außen ausgesetzt zu werden.

6. Die Pflanzen sind bereit, sie auf die Terrasse zu bringen? Machen Sie das nach und nach, damit sich die Pflanze an die Sonne gewöhnt und der Stamm stärker und resistent gegen Wind wird. Nehmen Sie die Chilipflanzen für ca. 3 Stunden an einem windgeschützten Platz in der Sonne raus. Wiederholen Sie dies für ca. 5 - 7 Tage. In der Nacht stellen Sie die Chilipflanzen wieder rein ins Haus. Lassen Sie sie nachts niemals draußen, wenn die Temperatur unter 5 ° C liegt!

7. Wenn die Pflanzen sich an das Außenwetter gewöhnt haben, können Sie sie draußen in der Sonne lassen. Nachts auch, aber wenn die Temperatur nicht weniger al 5°C erreicht

8. Wir ernten unsere Chilis von August bis Oktober.

9. Normalerweise stirbt die Pflanze im Winter. Jedoch haben wir es geschafft, dass einige den Winter überleben, indem wir sie im Haus haben.

Auf diese Fachseite PEPPERWORD können Sie mehr über Chilis und ihre Anbau erfahren:

URSPRUNG UND CHILI SORTEN


Der Ursprung der Chilis ist zweifellos in Südamerika zu finden. Sein Name kommt aus der Nahuatl-Sprache, die in Mexiko gesprochen wird. Alles deutet darauf hin, dass die ersten Früchte der Chili (auch bekannt als "Chile") in der mexikanischen Küche vor ca. 6000 Jahre angewendet waren. Es war Kolumbus und sein Team, diejenige die Chilis im 15. Jahrhundert nach Europa brachten.

Heute wird Chili hauptsächlich in der mexikanischen, peruanischen und asiatischen Küche verwendet.


Abwechslungsreich sind die Formen und Farben der Chilis sowie die Intensität ihrer Würze.

Im Jahr 2013 die Sorte Carolina Reaper trat in das Guinness Buch als der heißeste Chili der Welt ein.

Wenn ich hier die ganzen Chilisorten auflisten müsste, würde sie mühsam lang sein. Allerdings können Sie ab der Minuute 1:21 des Videos einige, die wir selbst züchten: Habaneros, Mexican Twinlight, Chili negro, Cayena, Jalapeños.

Unsere Stadt-Chilis


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